Platzordnung

1.Eigentum und Verwendung
Der Modellflugplatz der MFG Feistritz/Gail ist auf bestimmte Zeit gepachtet. Er dient den Mitgliedern zur Ausübung ihres Sportes.
Jede anderwärtige Verwendung bedarf in jedem Fall der vorherigen Genehmigung des Vorstandes.

2.Rechte und Pflichten
Jedes Mitglied, das Pflichten gegenüber der MFG Feistritz/Gail wahrnimmt, hat das Recht, das Fluggelände unentgeltlich zu benützen.
Seine Pflicht ist es, sich sportlich einwandfrei zu benehmen und nachfolgende Regeln genauestens zu beachten.
Wir alle erfreuen uns an einer schönen Umwelt! Es liegt in unser aller Verantwortung diese auch so zu erhalten!
Jedes Mitglied ist mitverantwortlich für die Durchführung der Gästeflugregel.

3.Haftpflicht
Das in Betriebnehmen ist ausschließlich mit einem gültigen Versicherungsnachweis zulässig.
Jeder Modellflieger haftet bei Schäden gegenüber Dritten. Die Mitgliedschaft im Verein kann von jedem Mitglied und vom Platzwart überprüft werden.
Gastpiloten haben den Nachweis einer entsprechenden Haftpflichtversicherung vorzuweisen. Bei Unfällen kann dem Verein, dessen Mitgliedern oder dessen Vorstand keine Schadenersatzforderung geltend gemacht werden.

4.Sicherheit und Vermeidung von Unfällen
4a   Es liegt in der Verantwortung jedes Modellpiloten sein Modell nur in technisch einwandfreiem Zustand zu betreiben. Sollte dies nicht gewährleistet sein, hat der Be-
trieb des Modells zu unterbleiben. Der Vorstand und/oder Platzwart behält sich das Recht vor, im Zweifelsfall ein Flugverbot auszusprechen.
4b   Es ist verboten, Alkohol, Drogen oder Medikamente, welche die Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmung beeinflussen, vor oder während des Betriebs von
Modellen zu konsumieren. Der Vorstand und/oder Platzwart behält sich das Recht vor, im Zweifelsfall ein Flugverbot auszusprechen.
4c   Der Modellflugplatz befindet sich in der Nähe eines Sportflugplatzes. Manntragende Flugzeuge haben immer Vorrang gegenüber Modellen! Sollte während des Be-
triebs eines Modells, ein manntragendes Flugzeug gesichtet werden, hat der Modellpilot sofort den Flug abzubrechen.
4d        Halten sich auf den umliegenden Grundstücken Personen auf, oder werden diese landwirtschaftlich bearbeitet, ist das Überfliegen dieser untersagt bzw. einzustellen.
Ausnahme: Parkflyer und Slowflyer dürfen innerhalb der Start- und Landebahn betrieben werden.
4e   Es ist alles zu vermeiden, was zu Unfällen führen könnte. Dazu gehört, dass die Flugpiste während des Flugbetriebes unbedingt von Zuschauern frei bleiben muss.
Die Zuschauer müssen sich im Zuschauerraum (siehe Skizze) aufhalten. Wenn sich Zuschauer auf der Start- und Landebahn aufhalten, ist der Flugbetrieb sofort
einzustellen.
4f        Aufstellen von Modellen:        Aus Sicherheitsgründen sind die Modelle in dem dafür vorgesehenen Vorbereitungsraum aufzustellen. Dadurch wird verhindert, dass
die Zuschauer in die Nähe der Piste gelangen.
4g        Pistenordnung:       Auf der Piste dürfen nur der Pilot und sein Helfer bzw. beim Flug mehrerer Modelle die Piloten und ihre Helfer aufhalten. Mehrere Piloten sollten
sich außerdem in einem Umkreis von 10 Metern bewegen. Starten und Landen sollte nur gegen die Windrichtung erfolgen.
Der Start- und Landeraum ist nach erfolgtem Start bzw. erfolgter Landung rasch zu räumen.
4h        Einhaltung des Flugraumes:     Das Überfliegen des Flugsperrbereiches (Zuschauerraum, Parkplatz, Hütte) ist grundsätzlich zu unterlassen.
Jeder Pilot hat seinen Flugraum so zu wählen, dass keine Personen durch sein Modell gefährdet werden.
Jedes Mitglied hat die Pflicht, zuwiderhandelnde Mitglieder oder Gastpiloten sofort darauf aufmerksam zu machen.

5.Parkplätze
Auf allen einspurigen Wegen und Straßen gilt absolutes Halte- und Parkverbot. Der Parkplatz befindet sich ausschließlich östlich und westlich der Hütte.
Es ist unser Bestreben, ein gutes Verhältnis zu unseren Anrainern zu pflegen.

6.Flugzeiten
Das Fliegen von Motormodellen mit Verbrennungsmaschinen aller Art ist auf den Zeitraum von zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang begrenzt. Dieser Zeitraum ist unbedingt einzuhalten.
Um den steigenden Umweltanforderungen Rechnung zu tragen, ist bei Motorflugmodellen auf die größtmögliche Schalldämpfung zu achten.

7.Flugbuch
Vor Aufnahme des Flugbetriebes hat sich jeder Pilot im Flugbuch einzutragen und nach Beendigung auszutragen.

8. Frequenzen und Kanäle
Nur in Österreich zugelassene Frequenzen und Kanäle sind erlaubt.
Die Inbetriebnahme des Senders darf nur mit aufgesteckter Frequenzkluppe erfolgen.
Piloten mit gleicher Frequenz haben sich bezüglich der Frequenzkluppe abzusprechen.
Auf der Frequenztafel ist der Name zu hinterlegen (auch bei Verwendung von 2,4 GHz).
Mitglieder haben Vorrecht gegenüber Gastpiloten.
Nach Beendigung des Flugbetriebes ist die Frequenzkluppe wieder zu hinterlegen.

9. Betreten angrenzender Grundstücke
Nicht zum Fluggelände gehörende Grundstücke dürfen nur im Notfall betreten werden.

10.Zufahrts- und Abfahrtsweg
Als solcher ist von den Piloten und den Zuschauern ausschließlich der von der Vorderberger Bundesstraße führende Weg zu benützen.
Achtung:               Hier gilt Tempo 30!!!

11.Reinlichkeit am Fluggelände
Ist für alle selbstverständlich!
Verursachter Müll ist mitzunehmen!!!!!!!!
Alle Mitglieder haben die Pflicht, bei Zuwiderhandlung anderer Mitglieder, diese zur Ordnung zu rufen.

12. Gastpiloten
Benützen des Platzes gegen Gebühr (Siehe Grundregeln für den Gastpiloten).
Gastpiloten sind verpflichtet, eine gültige Haftpflichtversicherung vorzuweisen, sich in das Gästebuch einzutragen und die Platzordnung mittels Unterschrift zur Kenntnis zu nehmen.

13. Maßnahmen bei Missachtung der Platzordnung
–     Verwarnung
–     Flugverbot
–     Antrag auf Ausschluss

Holm- und Rippenbruch!

Der Vereinsvorstand         Johann Wallner, Obmann e.h.